Von Kemtau zum ehemaligen Volkshaus Eibenberg und zurück

Wiesenweg nach Einöd
Wiesenweg nach Einöd

Die Idee zu dieser Wanderung stammt aus dem Wanderführer durch das untere Zwönitztal von 1977 und entspricht der Beschreibung K6.

Wieder beginnen wir am Bahnhof Kemtau und gehen den Mühlenweg entlang der Bahnstrecke bis zur Unterführung links. Danach den Mühlenweg weiter bis zum Waldrand. Dort an der Gabelung den rechten Weg über die Wiese wählen. Der Weg führt am Ortsteil Einöd vorbei und dann einen felsigen Pfad hinauf und wieder hinunter zur Zwönitz.

Auf dem Gräfinsteig
Auf dem Gräfinsteig

Wir wenden und nach links den Zwönitztalweg entlang durch den schönsten Teil des Zwönitztales. Dieser Weg wird auch Gräfinsteig genannt. Auf diesem Weg soll früher einmal die Gräfin von Düben, die damalige Besitzerin des Rittergutes Dittersdorf, spaziert sein.

Abzweig vom Zwönitztalweg
Abzweig vom Zwönitztalweg

Was sagt nun der alte Wanderführer:

Nach etwa 500 m biegen wir von diesem Weg links ab, steigen etwa 200 m den schmalen Pfad hinan und stoßen bald auf einen breiteren Waldweg, auf dem wir uns links halten.

An der Wegespinne
An der Wegespinne

Und weiter im Wanderführer:

Nach einer Biegung geht es stark ansteigend gerade nach oben bis zu einer Wegespinne, dem sogenannten „Grünen Fleck". 


Auf dem Wegweiser steht ganz oben: Grünes Fleckl.

Schutzhütte Hammerwald
Schutzhütte Hammerwald

Weiter:

Wir schlagen den linken Weg ein und treffen nach reichlich 400 m wieder auf ein Wegekreuz. Dort steht eine Jagdschutzhütte.


Nun ja, Jagdschutzhütte ist vielleicht etwas übertrieben. Heute heißt der überdachte Rastplatz "Schutzhütte Hammerwald". Zur Namensgebung noch einmal der Wanderführer:

Der bis hierher erstiege Berg wird als „Hammerberg“ bezeichnet, weil die gegenüberliegende Filzfabrik ursprünglich ein Hammerwerk war.

Kemtau vom Waldrand
Kemtau vom Waldrand

Wir nehmen den rechten Weg Richtung Eibenberg. Wir erreichen nach ca. 500 m den Waldrand und haben einen schönen Ausblick nach Kemtau.

Am Waldrand
Am Waldrand

Am Waldrand entlang führt der Weg steil nach oben

Der Strauch steht direkt vor dem Baum
Der Strauch steht direkt vor dem Baum

Dann geht es über Feldfluren bis zu einem Heckenrosenstrauch - so war es 1977 und den Heckenrosenstrauch gibt es heute noch!

Ehemaliges Volkshaus
Ehemaliges Volkshaus

Dort weist uns ein Wegweiser rechts nach der Höhe zu, und wir erblicken etwas tiefer am Weg das Volkshaus Eibenberg, das 1928 von Arbeiterturnern erbaut wurde. Die Aussicht von der Höhe ist lohnend . Das Volkshaus bietet gute Einkehrmöglichkeiten. Soweit der alte Wanderführer. Den Wegweiser gibt es nicht mehr aber wir wenden uns nach rechts den Berg hinauf und erreichen dann das ehemalige Volkshaus. Das Lokal ist seit 2003 geschlossen und es gibt weit und breit keine Einkehrmöglichkeit. 

Rückweg vom Heckenrosenstrauch
Rückweg vom Heckenrosenstrauch

Wir können nun weiter durch den Ort Eibenberg wandern oder zurück nach dem alten Wanderführer:

Wenn wir nach Kemtau zurückwandern wollen, gehen wir wieder bis zum Heckenrosenstrauch, dort aber geradeaus weiter abwärts und treffen im Zwönitztal auf die Bahnunterführung, hinter der wir auf schmalem Wiesenpfad rechts zum Bahnhof abbiegen.


Wanderkarte

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